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ABORTION DEMOCRACY - POLAND/SOUTH AFRICA
Director: Sarah Diehl
Documentary, Color, 50 min.
Germany 2008
English and Polish with English subtitles
Saturday / May 9 / 12am/12h

The documentary feature explores and contrasts changes in Poland and South Africa, regarding abortion laws and their impact on the lives of women. In the 90's, Poland banned abortion due to the increasing influence of the Catholic Church after the fall of communism; around the same time, South Africa legalized it, reforming the health system after the fall of apartheid. The film also illustrates the paradox that the implementation of such laws may have little effect on the accessibility of abortion services. In Poland, for example, illegal abortions are quite available and relatively safe; in South Africa, where the law is very liberal, women have a harder time obtaining information and services in public hospitals, due to judgmental behavior of the health staff. Only a change in the fundamental social and cultural attitudes towards abortion, contraception, and reproductive health, can ensure a woman's right to choose in a world where approximately 80.000 women die every year from unsafe abortions.

Der Dokumentarfilm erforscht und vergleicht Änderungen der Abtreibungsgesetze und deren Einfluss auf das Leben von Frauen in Polen und Südafrika. In den 90er Jahren verbot Polen Abtreibung wegen des zunehmenden Einflusses der katholischen Kirche nach dem Fall des Kommunismus'; um dieselbe Zeit legalisierte Südafrika sie, als das Gesundheitssystem nach dem Fall der Apartheid reformiert wurde. Der Film illustriert das Paradoxon, dass die Durchsetzung solcher Gesetze wenig Wirkung auf die Zugänglichkeit von Versorgungsleistungen bei Abtreibungen haben kann. In Polen, zum Beispiel, sind ungesetzliche Abtreibungen ziemlich verfügbar und relativ sicher; in Südafrika, wo das Gesetz sehr liberal ist, haben Frauen es schwerer, Informationen und Dienstleistungen in öffentlichen Krankenhäusern auf Grund des voreingenommenen Verhaltens des Gesundheitspersonals zu haben. Nur eine Änderung in den grundsätzlichen sozialen und kulturellen Einstellungen zu Abtreibung, Schwangerschaftsverhütung und -vorsorgeuntersuchungen kann das Recht einer Frau sichern, in einer Welt zu wählen, in der ungefähr 80.000 Frauen jedes Jahr an riskanten Abtreibungen sterben.