A Complexion Change
Transnational & Intercultural Diplomacy
An International Media Project (UNESCO)

XXVIII. Black International Cinema Berlin
"Future Blossoms" / "Blüten der Zukunft"

May 8-12

"Footprints in the Sand?" Exhibition
"...Visions Become Reality..." / "...Visionen Werden Wirklichkeit..."

July 1-August 31

2013

Venue: Rathaus Schöneberg (city hall), John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin/Germany

english / deutsch

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EINE FOUNTAINHEAD TANZ THÉÂTRE PRODUKTION

A Complexion Change
Transnational & Intercultural Diplomacy
An International Media Project (UNESCO)

 

XXVIII. Black International Cinema Berlin/Germany & U.S.A. 2013

"FUTURE BLOSSOMS" / "BLÜTEN DER ZUKUNFT"

8.-12. MAI 2013
Rathaus Schöneberg (John-F.-Kennedy Saal, Kinosaal, Bibliothek)
John-F.-Kennedy Platz 1, 10825 Berlin-Schöneberg

 

"Footprints in the Sand?" - Exhibition

"... VISIONS BECOME REALITY ..." / "... VISIONEN WERDEN WIRKLICHKEIT ..."

Fotoausstellung - Visuelle Dokumentation

1. Juli - 31. August 2013
Foyer im Rathaus Schöneberg
John-F.-Kennedy Platz 1, 10825 Berlin-Schöneberg


Produktion und Leitung: Prof. Donald Muldrow Griffith, Fountainhead® Tanz Théâtre

in Kooperation mit
Gabriele Gün Tank
Integrationsbeauftragte des Bezirks Tempelhof-Schöneberg, Berlin/Deutschland

in Verbindung mit
der Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika, Berlin/Deutschland

 

"… Kunst und Kultur können hier Brücken bauen, Grenzen überschreiten und sich stereotypischem Schubladendenken entziehen. Deshalb sind Initiativen wie Black International Cinema Berlin wichtig für die Hauptstadt. Mein Dank geht an die Organisatorinnen und Organisatoren von Black International Cinema Berlin, ein kulturelles Highlight, welches deutschlandweit einmalig ist …"

Gabriele Gün Tank
Integrationsbeauftragte des Bezirks Tempelhof-Schöneberg, Berlin/Deutschland

"Nur wenn Löwen ihre eigenen Geschichtsschreiber haben, werden Jäger aufhören, Helden zu sein." - Afrikanisches Sprichwort


Fountainhead Tanz Théâtre präsentiert unter der Produktion und Leitung der Professoren Donald Muldrow Griffith und Gayle McKinney Griffith die 28. Ausgabe des jährlichen Festivals Black International Cinema Berlin. Die Veranstaltung wird vom 8.-12. Mai 2013, in Verbindung mit der anschließenden Ausstellung "Footprints in the Sand?" Exhibition vom 1. Juli - 31. August 2013, zum 5. Mal im Rathaus Schöneberg in Berlin stattfinden und erneut in Kooperation mit der Integrationsbeauftragten des Bezirks Tempelhof-Schöneberg, Gabriele Gün Tank, durchgeführt.

Am 8. Mai um 18 Uhr wird das XXVIII. Black International Cinema Berlin 2013 im John-F.-Kennedy-Saal des historischen Rathauses Schöneberg eröffnet. Die Gäste werden begrüßt von Prof. Donald Muldrow Griffith, Gründer und Leiter der Veranstaltung, May Baptista, Vertreterin der Kulturattachée der Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika, Berlin, Gabriele Gün Tank, Integrationsbeauftragte des Bezirks Tempelhof-Schöneberg sowie von internationalen FilmemacherInnen und Menschen aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft. Musikalisch begleitet wird die Eröffnung von Raycurt Johnson und Viktor Maximov.

Die diesjährige Veranstaltung ist den "Blüten der Zukunft" gewidmet: "Future Blossoms" ist eine Metapher für die Aufgabe der Menschen, sich heute für Gesellschaften einzusetzen, die wir unseren Kindern wünschen, damit sie wachsen, gedeihen und erblühen können. Jede Generation, und diese Eigenschaft ist wohl eine universelle, unternimmt Anstrengungen, damit es der nächsten besser gehen möge.

Das interkulturelle und interdisziplinäre Festival bietet Raum für den interkulturellen, künstlerischen und geistigen Austausch. Bestandteile des Festivals sind Filmpräsentationen, Seminare, Diskussionen, künstlerische Darbietungen und die Ausstellung.

Ein afrikanisches Sprichwort sagt: "Nur wenn Löwen ihre eigenen Geschichtsschreiber haben, werden Jäger aufhören, Helden zu sein." Das Festival gibt den Löwen die Möglichkeit, ihre Geschichte aus ihrer Sicht zu erzählen, und möchte damit einen Beitrag leisten, um ungesehene Gesichter sichtbar und ungehörte Stimmen hörbar zu machen.

In diesem Jahr kommen die Filme aus so unterschiedlichen Ländern wie Kamerun, Spanien, Israel, Deutschland, Südafrika, Iran, Honduras, Venezuela, Irak, USA, Großbritannien, Kanada und Frankreich. Diese Vielfalt der Herkunftsländer, die von Jahr zu Jahr variieren, spiegelt die vielfältige Herkunft der in Deutschland und Berlin lebenden Menschen wider.

Gezeigt werden u.a. folgende Produktionen:

Der aus Kamerun stammende Experimentalfilm "Ma Passion" von Matthias G. Ziegler & Sidoine Boris Talom. Er erzählt die Geschichte zweier Tänzer, Berty und Clemence, die, obwohl Clemences Familie Berty aufgrund seiner Herkunft ablehnt, die Kunst des Tanzes als unauslöschbare Gemeinsamkeit erfahren.

In dem Spielfilm "Kakooti", unter der Regie des iranischen Filmemachers Mohammad Hasanzadeh Ghomi, wird die schwere Last eines Schulmädchens geschildert, das sich neben Arbeit und Schule um die kranke Mutter kümmern muss.

Der honduranisch-amerikanische Film "Garifuna in Peril", der über den Kampf gegen das Aussterben der Garifuna-Kultur erzählt, die ein Erbe der Ureinwohner Zentralamerikas und afrikanischer Wurzeln ist, macht historische Parallelen sichtbar, die den Widerstand der Garifuna gegen den Kolonialismus der Briten vor 200 Jahren beschreiben, als diese die Insel St. Vincent in der Karibik einnahmen.

In der spanischen Produktion "Criterioh" kämpft Fernando Fernández, ein 23-jähriger Mann, um seinen Platz in der Welt des RAP. Seine 150 Kilo Gewicht machten ihn seit seiner Kindheit zum Ziel vieler Hänseleien, Beleidigungen und Missbräuche. Doch wenn er auf die Bühne geht, um in Freestyle Battles zu konkurrieren, nutzt er seine Einschränkungen als Waffe und stellt sich den Traumatas aus der Vergangenheit.

Der iranische Film "Negahi Be Aseman / A Look Towards the Sky" von Seyed Hadi Mohaghegh beschreibt einen Ort in Iran, der fortwährend Wasserknappheit bewältigen muss. Seit alten Zeiten verursachten Dürre und Regenmangel Probleme für die Ortsansässigen. Dieser Film ist den unermüdlichen Menschen dieser Region gewidmet.

"Milagros: Made in Mexico" von Martina Guzmán & Monique Velásquez schaut durch die Augen von Frauen, die in ihren ländlichen Orten zurückgelassen werden, wenn ihre Liebsten davon getrieben werden, aus wirtschaftlicher Notwendigkeit in den Norden zu migrieren. Der Film beschreibt die auf Mikrokredite und Mikrowirtschaft aufbauenden Unternehmungen innerhalb der gesamten Bajío-Region Guanajuatos. Die im Film porträtierten Frauen arbeiten hart daran, ihre eng verbundenen Familienbande zu erhalten, während sie mit ihrer neuen Rolle als Haushaltsvorstand zurecht kommen müssen.

Unter der Regie von Lisa Kaselak erzählt die US-amerikanische Dokumentation "Tomlinson Hill" die Geschichte der gleichnamigen ehemaligen texanischen Sklavenplantage, die sich heute außerhalb der Kleinstadt Marlin, Texas, befindet. Direkte Nachfahren kämpfen darum, ihre zerbröckelnde Gemeinschaft im Angesicht von 150 Jahren Rassendiskriminierung und Klassentrennung zu einigen in einem Gebiet, in dem der Ku Klux Klan immer noch Versammlungen abhält. Der Film beschreibt diese Geschichte durch die Augen zweier Nachkommen - Chris Tomlinson und Loreane Tomlinson - einer weiß, die andere schwarz.

Neben anderen spannenden Filmbeiträgen ehrt das Black International Cinema Berlin in diesem Jahr ganz besonders den herausragenden Regisseur, Produzenten und Autor, William Greaves, dessen Hingabe, Professionalität sowie kreative und akademische Fähigkeiten hinter der Kamera ihm über 60 internationale Filmfestivalpreise eintrugen, sowie einen Emmy und vier Emmy-Nominierungen. Gleich vier seiner Dokumentationen werden auf dem Festival gezeigt, darunter "Malcolm X: Nationalist or Humanist?", "The First World Festival of Negro Arts", "Ida B. Wells: A Passion for Justice" und die Geschichte des Ralph Bunche, der als erster Schwarzer und in seiner Funktion als Vize-Generalsekretär der Vereinten Nationen den Friedensnobelpreis für die Verhandlungen zum Waffenstillstand im Nahen Osten zwischen arabischen Staaten und Israel bekam. Die Dokumentation "Ralph Bunche: An American Odyssey" zeichnet das Leben eines bemerkenswerten Afrikanisch-Amerikaners nach, der Armut und Vorurteile überwand, um auf grundlegende Weise den Lauf der Weltgeschichte mitzugestalten, und dennoch aus dem Bewusstsein der Öffentlichkeit verschwand.

Ebenso präsentiert Fountainhead® Tanz Théâtre, unter der Regie und Moderation von Prof. Donald Muldrow Griffith, eine Produktion seines Fernsehmagazins THE COLLEGIUM - Forum & Television Program Berlin. William Greaves, der als geladener Gast an den Berliner Filmfestspielen teilnahm, und die Schauspielerin/Malerin Audrey Henningham, waren so liebenswürdig, während ihres Aufenthalts in Berlin eine Einladung in die Fernsehsendung anzunehmen.

Eine weitere Fountainhead® Tanz Théâtre Produktion wird auf dem Festival ihre Premiere feiern. Konzipiert, geschrieben und unter der Regie von Prof. Donald Muldrow Griffith zeigt das XXVIII. Black International Cinema Berlin 2013 ein Porträt über Roswitha Günther, Gründerin und Leiterin von Pfeiffers Ballhaus, die seit über 20 Jahren im Berliner Bürgerfernsehen Alex - Offener Kanal Berlin Pfeiffers Ballhaus produziert. Die Dokumentation zeichnet das Bild einer Frau, die mit viel Durchhaltevermögen, Gemeinschaftssinn und Herz besonders der älteren Generation aber auch jüngeren Menschen die Möglichkeit bietet, am sozialen und künstlerischen Leben teilzunehmen, sich zu begegnen, zu tanzen und bei Kaffee und Kuchen mehrere Stunden einem künstlerischen Programm aus Musik, Gesang und Artistik zu folgen, das gleichzeitig für das Fernsehen aufgezeichnet und im Fernsehsender Alex ausgestrahlt wird.
Die Filmpremiere wird moderiert von Felix Block, langjähriger Mitarbeiter und Freund der Pfeiffers Familie.

Die Seminare des Festivals behandeln eine Vielzahl von Themen.

Unter dem Titel "All Politics are Local - How we betray today's victims of genocide in Central Africa" / "Alle Politik ist lokal - Wie wir die heutigen Opfer von Völkermord in Zentralafrika verraten" untersuchen Dr. Sabine Grund und ihre Gäste die 'versteckten Mächte' hinter den Grausamkeiten in Ruanda, Uganda und der Demokratischen Republik Kongo. Wer hat all diese Verbrechen vertuscht und das Leiden verlängert? Und was muss geschehen, um Gerechtigkeit wiederherzustellen?

"Voguing in Berlin", präsentiert von Wolfgang Busch, liefert uns Einblicke in die Harlemer "Ball"-Tradition, die ihren Ursprung in den 70er Jahren hat und geschichtlich ein Nebenzweig der Harlemer "Drag-Balls" aus den 20ern ist. Da es durch die HIV-Epidemie den Verlust von Hunderten von Mitgliedern und Führungspersönlichkeiten der "Ball"-Gesellschaft zu beklagen gibt, stellt "How Do I Look", unter der Regie von Wolfgang Busch und präsentiert während des XXIII. Black International Cinema Berlin 2008, mit dieser Aufzeichnung ein unschätzbares Zeitzeugnis dar.

Geleitet von Marina Treichel, erforscht das Seminar "RAP is the key" / "RAP ist der Schlüssel" die Möglichkeiten einer universellen Musik des gesprochenen Wortes mit Namen RAP, als Türöffner zwischen jungen Menschen, Erwachsenen und Gesellschaften zu fungieren, auf dem Weg nach oben in Richtung Bildung, Verständnis, Kooperation und konstruktiver gesellschaftlicher Beteiligung.

Mit dem Thema "Thatcherism & Contemporary Polarity" / "Thatcherismus und Zeitgenössische Polarisierung" setzt sich das Seminar von Lucy Birge auseinander.

Wie in vergangenen Jahren präsentiert OKBeat on Stage auch in diesem Jahr "Crazy Words", ein Mosaik aus Lyrik, Musik, Pantomime und mehr, unter der Leitung von Rolf Gänsrich.

Die zum Festival gehörende Ausstellung "Footprints in the Sand?" - Exhibition, unter der künstlerischen Leitung von Prof. Donald Muldrow Griffith, zeichnet ein Bild der Aktivitäten verschiedener Menschen bei ihren historischen Beiträgen, die sie für Berlin und andere Orte leisten. Unter dem Titel "...Visions Become Reality..." / "...Visionen Werden Wirklichkeit..." bildet die Ausstellung einen von vielen Mosaiksteinen, aus denen sich die Unternehmungen des Fountainhead® Tanz Théâtre zusammensetzen. Sie ist Teil eines Prozesses, der die Existenz und Beiträge von Einzelnen und Gruppen zu den Gesellschaften dokumentiert, in denen sie und wir leben, damit diese davor bewahrt werden, "Fußspuren im Sand" zu werden. Die Ausstellung setzt sich zusammen aus einer Vielzahl an Arbeiten lokaler und internationaler KünstlerInnen, darunter Fotografien, Bilder, Zeichnungen, Kollagen, Plakate und Texte, geschaffen von Erwachsenen und Jugendlichen aus unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft.

Zudem wird die Geschichte des Fountainhead® Tanz Théâtre dokumentiert, das seit 1980 in Berlin und international interdisziplinäre Kunst- und Kulturprojekte realisiert, die sich der transnationalen, interkulturellen Diplomatie und der Förderung von Respekt und Anerkennung sowie Kooperation und Ausstausch in unserer vielkulturellen Gesellschaft in Berlin und darüber hinaus widmen.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

http://www.black-international-cinema.com/BIC13/bic_13.htm

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MOTTOES

"I may not make it if I try, but I damn sure won´t if I don´t..."
Oscar Brown Jr.

"Mankind will either find a way or make one."
C.P. Snow

"Whatever you do..., be cool!"
Joseph Louis Turner

"Yes, I can...!"
Sammy Davis Jr.

"Yes, We can...!"
Barack Obama

 

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