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JEREMIAH STRONG Director: Kevin J. Shaw Narrative Color, 22 min. U.S.A. 2002 English |
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Jeremiah Strong has lived on the street for almost a year now. He´s tired of fighting for space in crowded shelters. He´s proud, but sometimes embarrassed when people look at him. He´s God-fearing, but slowly losing his faith. Prayers seem unanswered. Alcohol helps clean his emotional wounds. And a family photograph serves as a reminder of what he left behind and what he can regain. Determined to break the never-ending cycle of disappointment, Jeremiah responds to an ad for a tiny, one-room apartment. Work as a painter´s assistant fuels him with hope. He almost has enough money to afford the rent. He believes a great opportunity is within his grasp. Jeremiah begins his day selecting his work attire from a stash of clothes he´s hidden in an abandoned railway car. He cleans himself in a mini-mart bathroom, drawing the ire of a manager who´s sick of him using the restroom "...like it´s his own personal Y." Jeremiah defends his right to use the facility like any other citizen. He leaves the encounter bitter and late for work. Jeremiah´s boss, Sport, is none too happy, but forgives Jeremiah for being tardy. While painting a home interior, Jeremiah notices Sport having physical difficulty completing the most routine tasks. Sport pays Jeremiah no mind. The two playfully banter with one another like old friends. With the job completed, Jeremiah and Sport celebrate over dinner. But the mood turns sour, when Sport reveals he has to take time off from work. Jeremiah´s intuition was correct. The strain of painting had taken its toll on Sport´s body. Rest is his only cure, which means no more work for Jeremiah. Jeremiah doesn´t take the news lightly. Jeremiah returns to the apartment, only to discover another person moving into the room he desired. Shattered, Jeremiah spiritually seeks answers. He regroups by pursuing an ad for employment at a car wash. When the employer casts a critical eye, Jeremiah feels insulted and ashamed. He walks out, unable to provide the address or telephone number required, because he doesn´t have either. Lost, Jeremiah realizes letting go is the only way he can find peace. Jeremiah Strong lebt auf der Straße. Fast ein Jahr jetzt. Er ist es leid, für einen Platz in überfüllten Heimen zu kämpfen. Er ist stolz, aber manchmal schämt er sich, wenn Leute ihn ansehen. Er ist gottesfürchtig, aber langsam verliert er seinen Glauben. Gebete scheinen unbeantwortet. Alkohol hilft, seine emotionalen Verletzungen zu reinigen. Und ein Familienfoto dient als Erinnerung an das, was er verlassen hat und was er wiedergewinnen kann. Entschlossen, den nie endenden Kreis der Enttäuschungen zu durchbrechen, meldet sich Jeremiah auf eine Kleinanzeige für eine winzige Ein-Zimmer-Wohnung. Arbeit als Assistent eines Malers erfüllt ihn mit Hoffnung. Er hat fast genug Geld, um sich die Miete leisten zu können. Er glaubt, dass eine große Gelegenheit in greifbare Nähe gerückt ist. Jeremiah beginnt seinen Tag mit der Auswahl seiner Arbeitskleidung von einem Stapel Kleider, die er in einem verlassenen Eisenbahnwagon versteckt. Er wäscht sich in der Toilette eines Minimarkts und erregt den Zorn eines Verwalters, der seiner ständigen Nutzung der Toilette überdrüssig ist, "...als sei das sein persönlicher Bereich." Jeremiah verteidigt sein Recht, die Einrichtung wie jeder andere Bürger zu nutzen. Bitter lässt er diesen Zusammenstoß hinter sich und kommt zu spät zur Arbeit. Jeremiahs Chef, Sport, ist nicht sehr erfreut darüber, entschuldigt Jeremiah dennoch für dessen Unpünkt-lichkeit. Während sie die Räume eines Hauses anstreichen, bemerkt Jeremiah, dass Sport körperliche Probleme hat, die alltäglichsten Aufgaben zu meistern. Sport schenkt Jeremiah keine Aufmerksamkeit. Die zwei scherzen verspielt miteinander wie alte Freunde. Nach getaner Arbeit feiern Jeremiah und Sport zusammen beim Abendessen. Aber die Stimmung kippt, als Sport offenbart, dass er sich für eine Zeit von der Arbeit zurück-ziehen muss. Jeremiahs Gespür war richtig gewesen. Die Anstrengungen der Maler-arbeiten hatten Sports Körper zu sehr mitgenommen. Ausruhen ist sein einziges Heilmittel, was für Jeremiah bedeutet, dass er ohne Arbeit ist. Leicht sind diese Nachrichten für Jeremiah nicht zu ertragen. Jeremiah geht zurück zu der Wohnung, jedoch nur, um zu entdecken, dass eine andere Person in das Zimmer einzieht, das er sich gewünscht hat. Am Ende seiner Kräfte sucht Jeremiah Antworten in der Spirituali-tät. Er orientiert sich neu, indem er auf die Kleinanzeige für die Anstellung in einer Autowaschanlage antwortet. Als die Arbeit-geberin ein kritisches Auge auf ihn wirft, fühlt Jeremiah sich beleidigt und beschämt. Er geht hinaus, unfähig, eine geforderte Anschrift oder Telefonnummer zu hinter-lassen, weil er weder die eine noch die andere besitzt. Verloren erkennt Jeremiah, dass Loslassen der einzige Weg ist, auf dem er Frieden finden kann. |
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